Journalisten aus ganz Deutschland erleben Vielfalt des Kreises

Gleich geht’s auf Traumpfade-Tour: die Journalisten auf der Schlossterrasse von Schloss Sayn, über die der Saynsteig führt. Herzlicher Empfang der Presseleute war garantiert durch Landrat Dr. Alexander Saftig (Mitte), Gabriela Fürstin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn und Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Sayn (links daneben) sowie Henning Schröder und Michael Schwippert von der REMET (ganz links).

Eloquent und anschaulich führte Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Sayn (Mitte) durch die Räumlichkeiten des Sayner Schlosses.

Wegemanager Michael Sterr (links) erklärt den Journalisten anhand von Markierungs-schablonen die Sprühmarkierung auf den Traumpfaden – wichtiger Bestandteil des Wanderleitsystems auf diesen Premiumwegen.
Was haben der Andernacher Geysir, die Felsenkeller in Mendig und die als kleinstes Eisenkunstgussobjekt der Sayner Hütte geltende „Sayner Mücke“ gemeinsam? Alle stellen einzigartige Besonderheiten des Landkreises Mayen-Koblenz dar und können von Wandertouristen, die auf den Traumpfaden des Kreises unterwegs sind, bequem in Kurztrip oder Wochenendreise eingebunden werden. Sie bildeten auch Teil der dreitägigen Traumpfade-Pressereise, zu der die Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET) in Zusammenarbeit mit der Fachzeitschrift Wandermagazin jetzt 13 Journalisten aus ganz Deutschland und aus Luxemburg im Kreis willkommen hieß.
Mit dieser Maßnahme führen die Traumpfade-Macher von der REMET ihr 2011 räumlich auf ganz Deutschland und in den Benelux-Raum ausgedehntes Marketing weiter aus. Für die Journalisten von Tageszeitungen, Hörfunk und Fernsehen wurde ein attraktives und dichtes Programm gestrickt, das den einzelnen Regionen Rhein, Mosel und Eifel gerecht wurde. „Die unterschiedlichen Themen haben wir dabei um einzelne Traumpfade zentriert“, erklärt Michael Schwippert, stellvertretender REMET-Geschäftsführer.
So drehte sich der Ausflug in die Eifel rund um den Vulkanismus, verbunden mit einer Tour auf dem Traumpfad „Vulkanpfad“. Am zweiten Tag standen die berühmten Sehenswürdigkeiten Sayns mit Saynsteig sowie das Erlebniszentrum Geysir Andernach auf dem Plan, und zum Abschluss ging’s an die Mosel – mit Fahrt zur Ehrenburg, Wanderung auf dem Hatzenporter Laysteig und Infos direkt vom Winzer zum Weinanbau an der Terrassenmosel.
„Für jeden Tag haben wir zudem eine Schlüsselperson ausgewählt“, so Schwippert weiter zum Konzept. Buchautor Professor Ulrich C. Schreiber („Die Flucht der Ameisen“) zeigte den Journalisten auf dem Vulkanpfad, wie man von der Lage der Ameisennester auf vulkanische Aktivitäten schließen kann, Fürst und Fürstin Sayn-Wittgenstein-Sayn führten persönlich durch die Gemächer von Schloss Sayn und den Garten der Schmetterlinge, und der renommierte Traumpfade-Fotograf Klaus-Peter Kappest gab in einem kleinen Fotoworkshop an der Mosel Tipps und Tricks für gelungene Aufnahmen.
„Das ist das Besondere hier – einerseits die Premiumwege Traumpfade und die herrliche Natur, andererseits die Highlights im kulturellen Bereich“, brachte es Landrat Dr. Alexander Saftig für die Journalisten nach dem Besuch von Sayner Schloss und Schmetterlingsgarten auf den Punkt. Zuvor hatten die Medienvertreter allerlei Geschichte und Geschichten erfahren: rund um die Fenstergewände des Schlosses – früher Gusseisen, heute mehrheitlich Fiberglas -, den im Rheinischen Eisenkunstguss-Museum ausgestellten, in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts hochmodernen, filigranen Eisenschmuck, das in der Schlosskapelle aufbewahrte Armreliquiar der heiligen Elisabeth sowie die Bedeutung des Gartens der Schmetterlinge als wichtiges Mittel des Zugangs zur Natur für Groß und Klein.
„Das habe ich so nicht erwartet“, zeigte sich Matthias Metzner von der „Fränkischen Landeszeitung“ bei Halbzeit der Pressereise angesichts der vielen Highlights angenehm überrascht: „Diese Region bietet weit mehr als vermutet.“ So wird Metzner auch privat für weitere Wanderungen auf den Traumpfaden in den Kreis zurückkehren. Nico Muller vom „Luxemburger Wort“ war vom Konzept der Traumpfade als Halbtages- und Tagestouren sowie von der beeindruckenden Vielfalt äußerst angetan: „Ich bin schon überrascht, dass der Tourist hier auf engem Raum so viel geboten bekommt.“ Auch Gabriele Bayer vom „Magazin Eurosaar“ sieht Vielfalt und Abwechslungsreichtum im Kreis als touristisches „Pfund, mit dem man wuchern kann“. Sie lobte zudem die „sehr gute Ausschilderung“ der Traumpfade.
Auf das Wanderleitsystem, wichtiges Qualitätsmerkmal der insgesamt 26 Traumpfade im Rhein-Mosel-Eifel-Land, ging Wegemanager Michael Sterr auf einer zweistündigen Wanderung auf dem Saynsteig ein. Er richtete das Augenmerk der Journalisten auch auf die vielen Feinheiten beim Wegeverlauf, die vom Belag bis zu den eingebundenen Sehenswürdigkeiten reichen. „Hier merkt man, warum die Traumpfade als Premiumwege mit so hohen Punktzahlen ausgezeichnet wurden.“






