Deutsch
English
01. Oktober 2008

Erfolg versprechendes Projekt für Gastbetriebe

Auf der diesjährigen Gastrotour, bei der auch (von links) Landrat Albert Berg-Winters, Ettringens Ortsbürgermeister Gerd Heilmann, Remet-Geschäftsführer Henning Schröder und Vulkanpark-Geschäftsführer Jürgen Wagner zugegen waren, wurde das Premiumwanderprojekt Traumpfade mit seinen Möglichkeiten für die Gastbetriebe vorgestellt.

Nach den Vorträgen in der Hochsimmerhalle ging’s für die Gastronomen und Hoteliers mit Traumpfade-Scout Hans-Werner Krutwig (vorne rechts) in die Praxis auf den Vulkanpfad. Mit dabei auch (links neben Krutwig) Michael Schwippert, Henning Schröder und Nicole Pfeifer von der Remet.

Rund 60 Gastronomen und Hoteliers des Landkreises Mayen-Koblenz folgten der Einladung der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (Remet) und des Vulkanparks zur diesjährigen Gastrotour in Ettringen. In der Hochsimmerhalle wurden zunächst die touristischen Neuheiten im Kreis vorgestellt, wobei Schwerpunktthema ein neues Gastgeberverzeichnis war, mit dem die Gastbetriebe in das Premiumwanderprojekt Traumpfade eingebunden werden sollen. Anschließend lernten die Teilnehmer auf einer Wandertour den Traumpfad Vulkanpfad kennen.

„Ohne gute Gastronomie gibt es keinen Erfolg im Tourismus“, machte Landrat Albert Berg-Winters in seiner Rede klar. Umgekehrt wiederum verbesserten die Touristiker mit ihren Projekten die Chancen auf gute Gästezahlen, wie neben Berg-Winters auch Remet-Geschäftsführer Henning Schröder herausstrich. Neben der schon lange erfolgreichen Attraktion Vulkanpark gebe es hier mit den Traumpfaden ein neues, Erfolg versprechendes touristisches Infrastrukturprojekt.

Michael Schwippert, der das Traumpfade-Projekt den Gast- und Beherbergungsbetrieben vorstellte, nannte beeindruckende Zahlen: Über eine viertel Million Seitenzugriffe verzeichnete die Remet auf der Internet-Seite der Traumpfade im ersten Halbjahr 2008 – mit der hohen durchschnittlichen Besuchsdauer von 4,38 Minuten. Und: Auf der Düsseldorfer Wander- und Trekkingmesse TourNatur Anfang September besuchten an drei Tagen rund 2000 Wanderfreunde den Stand des Traumpfade-Büros.

Auch die Führer zu den Traumpfaden gehen aufgrund der hohen Nachfrage in weitere Auflagen. Zu den bereits vorhandenen Schriften soll zum Frühjahr 2009 ein Gastgeberverzeichnis erscheinen. Michael Konrath von der das Projekt betreuenden Agentur Forty-Four stellte hierzu die Möglichkeiten vor – mit der Broschüre „Gastgeber an den Traumpfaden“ und dem Internet-Auftritt auf der Traumpfade-Website mit Verlinkung zur eigenen Homepage.

Das Gastgeberverzeichnis in Broschürenform soll im ersten Jahr mit 25.000 Stück aufgelegt werden. Ausgelegt wird es an Sehenswürdigkeiten, an den Tourist-Informationen und auf Messen. Verteilt und versandt wird es zudem durch Regionalagenturen wie die Remet. Der Eintrag auf der Traumpfade-Website erfolgt für zwei Jahre. Mit einem Start-Angebot will die Wirtschaftsförderungsgesellschaft die Gastgeber im Kreis unterstützen: Das Kombi-Paket sieht den Eintrag ins gedruckte Verzeichnis sowie den Eintrag im Internet für ein Jahr vor.

„Interessierte Besucher arbeiten mit beiden Verzeichnissen“, schilderte Bärbel Hundsdörfer von der Agentur Forty-Four ihre Erfahrungen mit bereits auf den Weg gebrachten Projekten wie dem Rheinsteig. „Zuvor wird im Internet recherchiert, und beim Wandern haben die Leute dann die gedruckte Broschüre dabei.“

Nach der Präsentation führte Hans-Werner Krutwig, engagierter Traumpfade-Scout, die Gastrotour-Teilnehmer auf einer vier Kilometer langen Strecke über den Vulkanpfad. Hier lernten die Gastronomen und Hoteliers die Besonderheiten eines Traumpfades in der Praxis kennen – naturnahe Wegeführung, federleichte Böden, Abwechslungsreichtum und spektakuläre Ausblicke.

Routenplaner Traumpfade