Gastgeber setzen auf Qualität

Freuen sich über Sterneklassifizierung und Wanderfreundlichkeit-Auszeichnung des „Roten Ochsen“: (von links) Jens Niemeyer und Marion Barber (Romantischer Rhein), Nicole Pfeifer (Remet), Beate Strohmeyer (Tourist-Info Rhens), Adolf Köhn (Dehoga), Helmut Schreiber (Bürgermeister VG Rhens), Heike und Werner Kochhäuser mit den Töchtern Nelly und Lynn (Hotel Roter Ochse), dahinter Henning Schröder (Geschäftsführer WFG und Remet), Helmut Eich (Stadtbürgermeister Rhens) sowie Dr. Adi Weiland (MdL).

Dass Wandergäste im „Roten Ochsen“ hochwillkommen sind, zeigt auch der Trockenraum, den Werner und Heike Kochhäuser (mit Töchterchen Lynn im Hintergrund) als Service für die Wanderer extra eingerichtet haben.
Die Qualität der Gastbetriebe im Landkreis Mayen-Koblenz nachhaltig zu verbessern, dieses Ziel haben sich die Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (Remet) und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein (WFG) auf ihre Fahnen geschrieben. Erreicht werden soll dies vor allem durch Sterneklassifizierungen und Zertifizierungen in puncto Servicequalität. Das Hotel „Roter Ochse“ in Rhens hat sich den Kriterien der Deutschen Hotelklassifizierung gestellt und wurde jetzt nach fünfmonatigen Umbau- und Renovierungsarbeiten mit drei Sternen ausgezeichnet. Zudem hat der „Rote Ochse“ die Kriterien zum „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ erfüllt und erhielt somit auch das Gütesiegel für wanderfreundliche Gastbetriebe.
Mit der erreichten Klassifizierung bekommen die Betreiber Heike und Werner Kochhäuser für ihre Investitionen eine 25-prozentige Förderung aus dem Topf der WFG. 13 Anträge mit einem Investitionsvolumen von rund 1,5 Millionen Euro insgesamt seien bereits seit der Auflage des Programms „Qualitätsoffensive für Gastgeber im Landkreis Mayen-Koblenz“ im Aufsichtsrat der WFG positiv beschieden worden, so Henning Schröder, Geschäftsführer von WFG und Remet. Schröder, der die Auszeichnung zum „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ überreichte, lobte die Familie Kochhäuser für ihre Anstrengungen für die Wandergäste: „Diese Servicequalität für Wanderer benötigen wir im Kreis Mayen-Koblenz.“ Um das begehrte Qualitätssiegel des Deutschen Wanderverbandes zu erhalten, das sich an den Ansprüchen der Wanderer orientiert und deutschlandweit einheitliche Standards setzt, mussten die Betreiber 23 Kernkriterien und neun von 19 Wahlkriterien erfüllen.
Als „Zeichen der gehobenen Gastlichkeit“ übergab Adolf Köhn, Kreisvorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) Rheinland, das Schild mit der Drei-Sterne-Klassifizierung. Der „Rote Ochse“ ist damit das erste Hotel in der Stadt Rhens, das mit Sternen ausgezeichnet wurde. „Wir werden in Zukunft verstärkt zertifizierte Betriebe unterstützen und bewerben“, betonte Helmut Schreiber, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rhens, in seinem Grußwort.
Das Hotel-Restaurant „Roter Ochse“ ist ein Familienbetrieb, der seit 75 Jahren, mittlerweile in der dritten Generation, von Familie Kochhäuser geführt wird. „Stillstand ist Rückstand“ lautet das Motto von Werner Kochhäuser und seiner Frau Heike, die bereits in den vergangenen Jahren umfangreiche Arbeiten im Hotel- und Restaurantbereich vornahmen und für die Klassifizierung jetzt noch die Zimmerausstattung verbesserten. „Durch das WFG-Programm fiel die Entscheidung dafür leichter“, so die Betreiber.
Der „Rote Ochse“ befindet sich in unmittelbarer Nähe des Traumpfades Wolfsdelle; auch der Traumpfad Rheingoldbogen kann von hier aus gut erreicht werden. Die „Traumpfade im Rhein-Mosel-Eifel-Land“, das vor vier Jahren initiierte Premiumwanderprojekt des Kreises Mayen-Koblenz, habe die Zahlen der Wandergäste merklich nach oben steigen lassen, sagen Heike und Werner Kochhäuser. Für die Wanderer haben die beiden unter anderem einen drei Quadratmeter großen Trockenraum für Kleidung und Ausrüstung eingerichtet – mit Waschmaschine, Trockner, Wäscheleine, Bügelstation, Abspritzschlauch und Ablageschalen für die Wanderschuhe.






