Hobby-Fotografen nehmen Traumpfade ins Blickfeld
Die Traumpfade im Rhein-Mosel-Eifel-Land verführen nicht nur zum Wandern, sondern auch zum Fotografieren. Dies zeigte eindrucksvoll der Fotowettbewerb „Die schönsten Frühjahrs-Impressionen auf den Traumpfaden“, für den mehr als 200 Aufnahmen von über 70 Teilnehmern eingingen. Die Bandbreite der Motive reichte dabei von in voller Blüte erstrahlenden Landschaften über kreative Personenfotos bis hin zu Bildkompositionen mit dem Traumpfade-Logo und Makroaufnahmen.
Da hatte es die Jury – bestehend aus Gerd Neuwirth, Pressesprecher des Landkreises Mayen-Koblenz, Michael Schwippert, Petra Wuitschick und Nicole Pfeifer vom Projektbüro Traumpfade sowie dem bekannten Fotodesigner Klaus-Peter Kappest - nicht leicht, die insgesamt 15 Preisträger zu ermitteln. Die handwerkliche Qualität der Aufnahmen und die kreative Leistung der Hobby-Fotografen spielte ebenso eine Rolle bei der Bewertung wie Motive und Stimmungen der Bilder.
Die Gewinner des ersten und zweiten Platzes erwartete die Teilnahme an einem ganztägigen Fotoworkshop mit Klaus-Peter Kappest, der als einer der erfahrensten Fotografen im Bereich Natur und Wandern gilt. Der Fotoworkshop fand im Geysir-Erlebniszentrum in Andernach statt – inklusive eines praktischen Teils am Geysir selbst. Die übrigen Preisträger durften sich über so attraktive Gewinne wie Verzehrgutscheine Traumpfade-Gastgebern sowie Eintrittskarten für namhafte Sehenswürdigkeiten des Kreises Mayen-Koblenz freuen.
Kamera begleitet stets Traumpfade-Tour
Mit seinen von der Kamera eingefangenen Entdeckungen und Momenten auf dem „Heidehimmel Volkesfeld“ und „Wacholderweg“, die in Nahaufnahme Mohnblume und Schmetterling vor landschaftlichen Ausblicken zeigen, punktete sich Uwe Schaar auf einen der ersten beiden Gewinnerplätze. Der Bad Honnefer, der bei seinen Ausflügen stets seine Kompaktkamera mit dabei hat – „Wenn man sich die Fotos später auf dem Bildschirm anschaut, wandert man quasi zweimal“ – lernte die Traumpfade im April dieses Jahres kennen. Seither hat er mit Frau Daniela bereits neun dieser hochattraktiven Premiumwege erwandert. Die von Fotodesigner Kappest im Workshop dargelegten Profitipps in Sachen Licht und Bildgestaltung sowie die Frage nach dem Warum der Aufnahme – „Das Foto soll eine Geschichte erzählen“ – will der 48-Jährige bei seinen künftigen Wochenend-Wanderungen umsetzen.
Susanne Meyer aus Neuwied holte sich mit ihren „Lichtspielen beim Vulkanpfad“, ihrer fotografischen Perspektive eines Holzstegs auf dem „Höhlen- und Schluchtensteig Kell“ sowie der Aufnahme einer besonders schön in die Natur eingebetteten Beschilderung einen der beiden ersten Plätze. Vom Fotowettbewerb erfuhr die 23-Jährige von Mutter Birgit: „Diese ist großer Traumpfade-Fan und hat die Ausschreibung auf der Website gesehen.“ Mit Familie und Freunden geht Susanne Meyer fast jeden Sonntag auf Wandertour. Sieben Traumpfade hat sie bereits erkundet, wobei die ambitionierte Hobby-Fotografin ihre schönsten Eindrücke jedes Mal mit der Kamera festhält.
„Immer auf dem richtigen Weg“ betitelte Martin Smykalla seine eindrucksvollen Aufnahmen mit dem eingebundenen Traumpfade-Logo. Zwei der Fotos machte der Weißenthurmer auf dem „Pyrmonter Felsensteig“, seinem Lieblingsweg bei den Traumpfaden, von denen er bereits ein Dutzend persönlich kennengelernt hat. Mit Spiegelreflexkamera und verschiedenen Objektiven geht er dabei auf Tour. Überhaupt fotografiert der 35-Jährige gerne und viel, in erster Linie Landschaft und Menschen. An einer Fotoschulung mit Kappest hatte er bereits schon einmal teilgenommen – für Susanne Meyer, die beim Workshop terminlich verhindert war, rückte er nach vorne. „Ich habe mich sehr gefreut, Klaus-Peter Kappest wiederzusehen“, so Smykalla, der die Gelegenheit nutzte, im Workshop ein eigenes Foto zur Diskussion zu stellen und beim Fachmann Rat zu Spezialfragen einzuholen.
Von den Traumpfaden sind die Fotowettbewerb-Preisträger wegen ihrer besonderen Eigenschaften begeistert – etwa die sehr gute Beschilderung, der Abwechslungsreichtum, die „liebevolle“ Wegeführung, die spektakulären Ausblicke, das „superschöne“ Traumpfade-Mobiliar, die Gestaltung als Rundwege, die Möglichkeit der Wahl zwischen kürzeren und längeren Touren und auch die Informationen vorab auf der Traumpfade-Website, die – etwa durch die angezeigten Höhenprofile – eine hervorragende Planung der Wandertour möglich machten. „Bei jedem Traumpfad sieht man so viel Schönes und Neues, von dem man gar nicht wusste, dass es da hier in der Gegend gibt“, bringt es Hobby-Fotograf Martin Smykalla auf den Punkt.
Beschreibung der jeweiligen Fotos:
- Mohnblume:
Die Mohnblume mit landschaftlichem Ausblick im Hintergrund – entdeckt auf dem „Heidehimmel Volkesfeld“ – brachte Uwe Schaar beim Traumpfade-Fotowettbewerb ganz nach vorne. - Wanderer vor Burg Eltz:
„Frühlingszeit – Entdeckerzeit“: Das Bild von Preisträger Bernd Przygoda entstand auf dem Traumpfad Eltzer Burgpanorama. - Holzsteg:
Auf die richtige Perspektive kommt es an: Susanne Meyer punktete bei der Jury mit diesem auf dem „Höhlen- und Schluchtensteig Kell“ geschossenen Foto. - Traumpfade-Logo an Obstbaum:
„Immer auf dem richtigen Weg“ betitelte Fotowettbewerb-Preisträger Martin Smykalla den blühenden Obstbaum mit dem Traumpfade-Logo. - Blühendes Rapsfeld:
„Dieses Bild eröffnet einem nicht nur den Frühling, sondern auch die ,Traumschleifen’ unserer Region“, kommentierte Roland Paul, einer der 15 Gewinner, seine Aufnahme des leuchtend-gelben Rapsfeldes vor strahlend-blauem Himmel.
Alle Gewinnerbilder des Fotowettbewerbs stehen im offiziellen Blog der Traumpfade.











