Traumpfade-Wandern im goldenen Herbst
Kaum eine deutsche Ferienregion hat sich in den vergangenen Jahren stärker zum Wanderparadies entwickelt als das Rhein-Mosel-Eifel-Land im Norden von Rheinland-Pfalz. Immer mehr Naturliebhaber schnüren auf den dortigen „Traumpfaden“ ihre Wanderschuhe und genießen die mit dem Deutschen Wandersiegel zertifizierten Wanderwege. Die 19 Traumpfade lassen keine Wünsche offen. Ob längerer Wanderurlaub, ausgedehntes Wanderwochenende oder kurzer Ausflug: Mit ihren Touren im Tages- oder Halbtagesformat bieten die Traumpfade jedem die Möglichkeit, den Charme und Reichtum der Region zu entdecken.
Gerade im Herbst präsentiert sich das Rhein-Mosel-Eifel-Land von einer seiner schönsten Seiten: Die Landschaften hüllen sich in herrliche Herbsttöne, Laubwälder färben sich prachtvoll bunt, von Grün über Gelb und Orange bis hin zu einem kräftigen Rot leuchtet auch das Weinlaub, und Weizen- und Gerstenfelder zeigen sich in goldenem Glanz, die Luft ist klar, die Temperaturen sind angenehm. Und Michael Schwippert, Traumpfade-Projektleiter weiß, welchen Schatz er vermarkten darf: Er ist an den Wochenenden am liebsten selbst auf Schusters Rappen unterwegs und kommt beim Erzählen ins Schwärmen. „Wir haben das ideale Terrain für Wanderer. Drei unterschiedliche Regionen –Rhein, Mosel und Eifel- mit ihren Besonderheiten treffen hier aufeinander: Wacholderheiden, Vulkane, steile Weinberglagen, Baumriesen, Römerspuren, Burgen und Schlösser, UNESCO-Welterben uvm. Dies ist in dieser Fülle einmalig und macht den landschaftlichen Reiz der Traumpfade aus.“
Aber Wandern ist nicht nur erleben, sondern macht und hält fit und stärkt das Immunsystem. Eine Wanderung im Herbst tut gut, pustet den Kopf und die Lungen durch und ist auch wegen der hohen Luftfeuchtigkeit extrem gesund für den Körper. Außerdem kommt man nicht so schnell ins Schwitzen, wie im Sommer und kann auch mal das Tempo anziehen. „Ein tolles Erlebnis“, meint Schwippert und rät zum Test.
Wandern, das ist weder Sonntagsspaziergang noch „Streckemachen“, sondern die wohltuende Mischung aus Fitness, Entspannung, Naturerleben und Geselligkeit – ein ganzheitliches kombiniertes Fitness- und Wellnessprogramm. Kein Wunder also, dass auch immer mehr jüngere Menschen das Wandern als Sport für sich entdecken. „Jeder dritte Wanderer auf den Traumpfaden ist zwischen 20 und 40 Jahre alt“, schätzt Schwippert aus seinen persönlichen Eindrücken.
Selbst in der Medizin hat der Gehsport einen neuen Stellenwert erhalten. Denn mittlerweile ist wissenschaftlich erwiesen, dass die schonende, aber konsequente Bewegung Beschwerden lindert und Krankheitsrisiken senkt. Statt aggressivem Auspowern empfehlen Ärzte daher zunehmend gemütliches Wandern, um fit zu werden.
Den Grundstein für ein unverlaufbares Wandervergnügen auf den insgesamt 19 Traumpfaden mit zusammen 230 Kilometern legen die Traumpfade-Wegepaten gemeinsam mit Traumpfade-Wegemanager Michael Sterr, die für Pflege und Markierung der Wege zuständig sind. „Die Traumpfade punkten mit Abwechslungsreichtum, mit hohem Pfadanteil und hoher Qualität in Beschilderung und Markierung“, so Schwippert. „Alle Traumpfade haben das Deutsche Wandersiegel erhalten – und dies mit herausragenden Punktzahlen. Sie zählen damit zum Besten, was Deutschland im Wandermarkt zu bieten hat.“
Und damit ein Wanderurlaub auch so richtig rund wird, gibt es vielseitige Übernachtungsmöglichkeiten – vom luxuriösen Hotel bis zur familiären Pension, eine wunderbare regionale aber auch internationale Küche sowie viele kulturelle Sehenswürdigkeiten. Mehr als 15 Betriebe im Landkreis, die sich besonders um das Wohl der Wanderer kümmern, tragen heute bereits das Qualitätssiegel „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ und erfüllen dabei deren strenge Kriterien.







